Das Glück in
glücksfernen Zeiten


Roman, fester Einband, 160 Seiten
Preis € (D) 17,90
€ (A) 18,40 | SFR 31,90
ISBN 978-3-446-23265-5


Aus der Begründung der Jury:

„Das Jahr 2009 hat uns in besonderer Weise dem ›Zwangsabonnement der Wirklichkeit‹ ausgesetzt, wie es in Wilhelm Genazinos Roman ›Das Glück in glücksfernen Zeiten‹ heißt.
Sein leidender Held Gerhard Warlich, der in einer Großwäscherei untergekommene Philosoph, hat sich in seiner Überlebensstrategie aus Melancholie, distanzierter Beobachtung und Selbstwahrnehmung mit Freundin Traudel eingerichtet. Aber die Reibungen mit der Alltagsrealität, ihrem Tempo, ihrer Ignoranz, ihren Vorstellungen und Werten überfordern ihn, führen in seinem Inneren zu Verrückungen und ihn selbst in die Nervenheilanstalt.“
Die condition humaine als bittere Tragikomödie der Verstörung und des Verschwindens, in der das angeblich Normale wieder wunderlich wird – das hat die Jury der Guntram und Irene Rinke Stiftung überzeugt.

 

Wilhelm Genazino, Preisträger der „Rinke“ 2010

Wilhelm Genazino wurde 1943 in Mannheim geboren. Nach dem Abitur arbeitete er zunächst als freier Journalist, dann als Redakteur bei verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften. Wilhelm Genazino studierte Germanistik, Soziologie sowie Philosophie und ist seit 1971 als freier Schriftsteller tätig. Seit 1990 ist er Mitglied der „Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung“ in Darmstadt, 2004 wurde er in die „Bayerische Akademie der Schönen Künste“ gewählt. Wilhelm Genazino lebt in Frankfurt.

 

Auszeichnungen

* 2010 „Rinke“ der Guntram und Irene Rinke Stiftung, die Verleihung fand am 28.04.2010 in Hamburg statt
* 2007 Heinrich-von-Kleist-Preis
* 2004 Georg-Büchner-Preis und Hans-Fallada-Preis
* 2003 Kunstpreis Berlin
* 2001 Kranichsteiner Literaturpreis
* 1998 Großer Literaturpreis der „Bayerischen Akademie der Schönen Künste“
* 1986 Westermanns Literaturpreis

Weitere Informationen unter http://www.hanser-literaturverlage.de/autoren/autor.html?id=22009

 

 

 

     

 

 

 

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